Sehen Sie auf die tatsächliche Absenderadresse, nicht nur den Anzeigenamen. Vergleichen Sie Top‑Level‑Domain, Homoglyphen und Schreibfehler, prüfen Sie Antwortadresse und SPF‑Ergebnis in den Kopfzeilen. Ein tiefer Atemzug, zwei ruhige Blicke und eine kurze Rückfrage verhindern erfahrungsgemäß erstaunlich viele teure Klicks in hektischen Situationen.
Fahren Sie mit der Maus über Links, nutzen Sie sichere Vorschauen und öffnen Sie verdächtige Dateien ausschließlich in einer isolierten Umgebung. Aktivieren Sie Cloud‑Scanner für Anhänge, deaktivieren Sie automatische Makros und blockieren Sie ausführbare Inhalte. Diese kleine Disziplin ist oft der Unterschied zwischen harmloser Neugier und ernstem Vorfall.
Wenn eine E‑Mail eilig um Geld, Daten oder Passwörter bittet, bestätigen Sie den Auftrag über einen separaten Kanal: Anruf, Chat oder persönliche Rückfrage. Legen Sie im Team feste Sätze und Nummern fest. Diese Gewohnheit entzieht Betrügern Tempo, zwingt zur Geduld und schützt Beziehungen nachhaltig.
Verbieten Sie Basic Auth für IMAP, POP und SMTP, erlauben Sie ausschließlich OAuth2 beziehungsweise moderne Verfahren im Anbieter‑Portal. Entfernen Sie App‑Passwörter, die 2FA umgehen, und erzwingen Sie pro Gerät eine neue, saubere Anmeldung. Diese Umstellung stoppt viele automatisierte Angriffe, die auf schwache Protokolle angewiesen sind.
Aktualisieren Sie Betriebssysteme, E‑Mail‑Apps und Browser heute noch, aktivieren Sie automatische Updates und richten Sie eine zuverlässige Displaysperre mit biometrischer Option ein. Planen Sie Remote‑Wipe über Ihr Konto, verschlüsseln Sie Speicher und trennen Sie Profile. So bleibt ein verlorenes Smartphone ein Ärgernis, aber kein sicherheitsrelevanter Notfall.